Leistungen und Angebote für Familien und junge Menschen


Gibt es Handlungsempfehlungen für im Freiwilligendienst Tätige?

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus und den diesbezüglichen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durch gesamtgesellschaftliche Einschränkungen Verbreitungswege möglichst einzuschränken, können die Freiwilligen im FSJ in vielen Einsatzstellen zur Zeit nicht oder nur sehr eingeschränkt tätig werden.

Das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) hat in dieser Situation Handlungsrichtlinien – bzw. empfehlungen für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) entworfen, denen sich das MBJS für das FSJ anschließt. Die anerkannten Träger des FSJ im Land Brandenburg wurden über diese Regelungen bereits per E-Mail informiert.
Bei allen Maßnahmen, die mit einer Bereitschaft der jungen Freiwilligen im FSJ zum ‚Dienst am anderen Ort‘ einhergehen, bitte ich die unbedingte Freiwilligkeit zu wahren, und die Sicherheits- und Gesundheitsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu beachten. Der absolute Vorrang der Sicherheit aller Beteiligten hat Priorität.

In allen dringenden Angelegenheiten steht Ihnen der Ansprechpartner des MBJS wie gewohnt zur Verfügung.

Netzwerk Gesunde Kinder: Finden Netzwerkangebote statt?

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und den diesbezüglichen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, durch gesamtgesellschaftliche Einschränkungen Verbreitungswege möglichst einzuschränken, können die Netzwerkangebote des Netzwerkes Gesunde Kinder derzeit nur sehr eingeschränkt in dringenden Notfällen aufrechterhalten werden.  

Die Landeskoordinierungsstelle des Netzwerk Gesunde Kinder hat hierzu nähere Informationen und Ansprechpartner auf ihrer Internetseite unter https://www.netzwerk-gesunde-kinder.de/ eingestellt.

In allen dringenden Angelegenheiten stehen Ihnen die Koordinatoren der Netzwerke, die Ansprechpartner der Landeskoordinierungsstelle sowie die Ansprechpartnerin des MBJS unter den auf der Homepage des Netzwerk Gesunde Kinder angegebenen Kontaktadressen wie gewohnt weiterhin zur Verfügung.

Bundesstiftung Frühe Hilfen: Wie können Frühe Hilfen vor Ort weiter da sein?

Die Fachkräfte in den Frühen Hilfen sind in ihrem Arbeitsalltag stark von den Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen.
Es werden schnell kreative Lösungen entwickelt, um weiter mit den Familien in Kontakt zu bleiben und sie in dieser belastenden Zeit zu unterstützen bei gleichzeitiger Einhaltung der Regelungen des örtlichen Gesundheitsamtes.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat auf dieser Seite Empfehlungen für Fachkräfte sowie Antworten auf häufige Fragen und Linktipps veröffentlicht und wird diese fortlaufend aktualisieren.
https://www.fruehehilfen.de/service/publikationen/antworten-auf-praxisfragen/corona-zeiten-empfehlungen-und-faq-fuer-fachkraefte-in-den-fruehen-hilfen/
Die Seite enthält praktische Hinweise zu der Arbeit mit Familien, dem Austausch im Netzwerk, Empfehlungen zur Arbeitsorganisation und verschiedene Dokumentationsvorlagen mit denen die Gesundheitsfachkräfte ihre Familienberatung dokumentieren können.

In allen dringenden Angelegenheiten stehen Ihnen die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Netzwerke, die Landeskoordinatorinnen sowie die Ansprechpartnerin des MBJS wie gewohnt zur Verfügung. Die jeweiligen Kontaktdaten können hier gefunden werden http://fruehe-hilfen-brandenburg.de/cms/front_content.php?idart=93.

Was muss ich zum Thema Adoption wissen?

Die Arbeit der Zentralen Adoptionsstelle Berlin Brandenburg ist angesichts der aktuellen Corona-Krise reduziert, d. h. persönliche Kontakte sind nur sehr eingeschränkt möglich.

In allen dringenden Angelegenheiten (z. B. Integrationsfragen) stehen die Adoptionsfachkräfte als Ansprechpartner per E-Mail und telefonisch zur Verfügung. Das gilt auch für leibliche Eltern, die sich von ihrem Kind trennen wollen oder sich über den Weg der Adoptionsfreigabe beraten lassen wollen.

Eine Begleitung einer Anbahnung (Adoptivkind und Adoptionsbewerber) erfolgt durch eine Fachkraft ebenso auf diesem Wege. Bei Bedarf werden gemäß der WHO-, Bundes- und Landesvorgaben persönliche Begleitungen der Anbahnungsprozesse und der Beratungen der leiblichen Eltern organisiert.

Sollten Adoptionsvermittlungsstellen unter Quarantäne stehen, ggf. keinen Gesprächstermin mit leiblichen Eltern wahrnehmen können bzw. Schwierigkeiten bei Begleitungen von Anbahnungen oder der Suche nach geeigneten Bewerbern haben, steht die ZABB (Frau Otto) gem. §§ 10, 11 AdVermiG als Ansprechpartner zur Verfügung, wie auch zu allen aufsichtsrelevanten Fragen.

Wo finde ich Informationen zum Unterhaltsvorschussgesetz?

Kinder alleinerziehender Eltern haben Anspruch auf Unterhaltsleistungen des anderen Elternteils. Ist der unterhaltsverpflichtete Elternteil jedoch nicht leistungsfähig oder kommt er/sie aus anderen Gründen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht bzw. nur unregelmäßig oder nicht in voller Höhe nach, kann ein Unterhaltsvorschuss nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UhVorschG) aus öffentlichen Mitteln beantragt werden. Auch, wenn die oder der Unterhaltsverpflichtete nicht feststellbar, unbekannt verzogen oder verstorben ist und das Kind keine Waisenbezüge erhält, kann ein Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistung bestehen.

Am 16. März 2020 haben die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Pandemie in Deutschland vereinbart. Landesweit sind Kindertagesstätten und Schulen geschlossen worden. Die Familien einschließlich der anderen Elternteile müssen ihre Familien-Situationen den neuen Umständen anpassen.

Es wird weniger Unterhalt gezahlt, weil Einkommen ausbleibt. Wechselmodelle und erweiterter Umgang werden in anderen Formen gelebt, als bisher vereinbart oder entfallen. Getrennte Elternteile ziehen aus Praktikabilitätsgründen vorübergehend wieder in einen Haushalt, ohne jedoch als Paar wieder zusammen zu finden. Die Kinder ziehen aus Praktikabilitätsgründen (z. B. gesicherte Betreuung durch einen Elternteil, der zu Hause arbeiten kann, technische Ausstattung für das Lernen zu Hause etc.) vorübergehend von einem Elternteil zum anderen Elternteil.

All diese Veränderungen haben unmittelbare Auswirkungen auf den Unterhaltsvorschuss. Die Bundesregierung und die Landesregierungen sind sich aber auch bewusst, dass die Familien kurzfristig praktische Lösungen zur Bewältigung des Alltags in dieser angespannten Zeit finden müssen. Aus diesem Grund wurden entsprechende Übergangslösungen vereinbart.

Da im Land Brandenburg die örtlichen Träger der Jugendhilfe, d.h. die Landkreise und kreisfreien Städte, für die Durchführung des Unterhaltsvorschussgesetzes zuständig sind, sind die Jugendämter die Ansprechpartner. Gern werden Ihnen die Kolleginnen und Kollegen vor Ort per E-Mail oder telefonisch unterstützend zur Seite stehen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein persönlicher Kontakt aufgrund der Corona-Pandemie vermieden wird.

Die Kontaktdaten der einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte können Sie der Tabelle entnehmen:

Landkreis/kreisfreie StadtTelefonE-Mail
Barnim – Jugendamt03334 214-1202jugendamt@kvbarnim.de
Dahme-Spreewald – Amt für Kinder, Jugend und Familie03546 20-1730jugendamt@dahme-spreewald.de
Elbe-Elster – Amt für Jugend, Familie und Bildung03535 46-3524sozialamt@lkee.de
Landkreis/kreisfreie StadtTelefonE-Mail
Havelland – Jugendamt03385 551-2401jugendamt@havelland.de
Märkisch-Oderland – Fachbereich II – Jugendamt03346 850-8404jugendamt@landkreismol.de
Oberhavel – Fachbereich Soziales und Integration03301 601-412fb-jugend@oberhavel.de
Oberspreewald-Lausitz – Jugendamt03573 870-4201jugendamt@osl-online.de
Oder-Spree – Jugendamt03366 35-2511schulverwaltung@l-os.de
Ostprignitz-Ruppin – Amt für Familien und Soziales03391 688-5102antje.hauser@o-p-r.de
Potsdam-Mittelmark – Fachdienst Kinder/Jugend/Familie (Jugendamt)033841 91-490jugendamt@potsdam-mittelmark.de
Prignitz – Geschäftsbereich III – Bildung, Jugend, Soziales und Gesundheit03876 713-1702jugendamt@lkprignitz.de
Spree-Neiße – Fachbereich Kinder, Jugend und Familie03562 986- 15101jugendamt@lkspn.de
Teltow-Fläming – Jugendamt03371 608-3401jugendamt@teltow-flaeming.de
Uckermark – Jugendamt03984 70-11511sekretariat-jugendamt@uckermark.de
Brandenburg an der Havel – Fachbereich IV – Jugend, Soziales und Gesundheit Stadt03381 58-5001jugendamt@stadt-brandenburg.de
Cottbus – Fachbereich Jugendamt0355 612-3515jugendamt@cottbus.de
Frankfurt (Oder) – Amt für Jugend und Soziales0335 552-5000jugendundsoziales@frankfurt-oder.de
Potsdam – Fachbereich Bildung, Jugend und Sport0331 289-2250jugendamt@rathaus.potsdam.de